Donnerstag, 20. März 2014

Hoffnungserwachen

Sie dehnen sich aus
die Augenblicke,
in denen wir mit uns
einverstanden sind.

Der Wind
lässt die Osterglocken
mit den Köpfen nicken,
Blaumeisen
hingeworfene Sonnenblumenkerne picken.

Die zwischen den Pflaumenbäumen
gezogene Wäscheleine
hängt leer auf Augenhöhe
und teilt den Horizont.

Kein Traum wohnt zur Zeit dort -
so weit.
Die geteilte Hoffnung
hat sich ganz
der Sehnsucht verschworen,
die einst
im Glück geboren.

Sie wechselte viele Jahreszeiten,
hat immer noch
alle Zeit der Welt
und sich ganz und gar
auf die Liebe im Frühling eingestellt.

 

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