Sonntag, 28. August 2016

Meinen Töchtern

Die Zeit rast. Alles geht zu schnell.
Schneller, als ich es mir vorstellen kann.
Nichts bleibt ewig.
Immer glaubte ich, ich könnte euer Leben
in meines fügen, um euch den nötigen Schutz
zu bieten.
Sicher bin ich einmal stehen geblieben, habe
nur für einen Moment die Augen geschlossen.
Genau da wurdet ihr erwachsen.
Seid mir entschlüpft.
Doch es gibt diese unsichtbare, nicht durchtrennte
Nabelschnur.
Ihr müsst nur leicht daran ziehen...

Kommentare:

  1. Liebe Edith,
    Wie schön du das sagst. Auch mir ist meine Tochter jetzt (ein wenig) entschlüpft. Wohnt nun bedeutend weiter weg. Aber die Nabelschnur besteht nach wie vor.. ;-)

    Grüsse aus einem hochsommerlich warmen Schweden.

    Marlena

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  2. Liebe, gute Marlena,
    Gott sei Dank hält die Nabelschnur, lächel...ja, du Liebe, solche Gedanken gehen einem durch den Kopf, wenn die Sehnsucht zu stark wird...
    Ich danke dir, dass du bei mir warst. Ich komme kaum dazu, hier zu sein, meine Mutter verlangt mir ganz viel ab...

    Ich grüße dich auch mit Wärme noch von der Tagessonne... der Himmel war gerade wundervoll rötlich gefärbt...

    Herzlichst, Edith

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