Donnerstag, 23. März 2017

Schreiben

Lohnt es sich noch, Gedanken in Worten zu wiegen,
sie in den Ernst einer Sache rhythmisch zu biegen,
sie mit wahrem Sinn durch den Reim zu stoßen,
sie liebevoll zu liebkosen?

Alltägliches kennt so oft keine Klarheit,
vermischt sich mit Lüge und Wahrheit,
schwarz Gedachtes wird plötzlich weiß,
Angst um Frieden treibt Wörterschweiß.

Den Versuch, einen Weg mit guten Worten zu gehen,
sollten wir wagen.
Wir sollten die Hoffnung des Verstehens weit hinaus tragen.

Auch mir ist Nichts noch längst nicht Alles.
Im Falle des Falles schreibe ich.
Ich verspreche es.

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