Donnerstag, 1. November 2018

.... fürs Irgendwann

In meinen Lebensjahren
rückt die eig'ne Welt ein wenig  enger, dichter,
irgendwas wird lichter, denn von meinem Baum
des Lebens, fällt nun Blatt um Blatt.
Vom Leben lange noch nicht satt,
bin ich noch immer trunken, doch auch müde, matt.
Was heute schillernd glüht
ist Morgen längst versunken.

Dich, Wind, spüre ich oft in meinen Gliedern,
in Gelenken.
Du lässt mich immer mehr an Einst nun denken,
wenn du auch über meine letzte Ruhestätte
fegen wirst.
Du irrst, glaubst du, dass ich dann nicht gern
gestorben bin.
Mein Leben macht und machte Sinn,
ich bin zufrieden dann damit, mit dem,
was ich geschafft.
Auch Liebe kostet Lebenskraft....

Kommentare:

  1. Welch ein intensives Gedicht, voll Reflexion und Weisheit!

    Liebe Grüße
    Gabriele

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    1. Liebe Gabriele, vielen Dank, manchmal lässt mich das, was irgendwann einmal kommt, nicht los. Und ich versinke in Erinnerungen, die mir Recht geben, dass sich ganz schön viel wiederholt im Leben (ich habe da meine Eltern vor Augen, lächel...) Aber wie es kommt wird es in Ordnung sein...
      Lass es dir gut gehen, du Liebe, ich komme nachher noch zu dir lesen...

      Herzlichst, Edith

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  2. Rachel is a kiss that breathes through the words of her poems.

    All my best wishes.
    Yannis Politopoulos

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    1. Mein lieber Freund Yannis,
      deine lieben Worte nehme ich gern an, sie werden mich weiter schreiben lassen!

      Dir alles nur Gutes
      herzlichst, Rachel

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