Mittwoch, 6. Februar 2019

Melancholie

Früh der Morgen.
Kein Sonnenschein.
Trotzdem ist da dieses Licht,
schimmernd, dämmernd.
Ich passe mich an.
In mir sind sowieso
ganz andere Gedanken.
Doppelt belichtete Fotos
ziehen an mir vorbei,
lose, leicht und dünn gewebte Fäden versuchen,
etwas festzuhalten.
Versunken knüpfe ich ein Netz,
mit dem ich einfangen will,
was immer es auch ist.
Ich fühle, das Leben lebt.

Kommentare:

  1. Mir kommt das eher wie ein Imbolc-Gedicht vor als eines mit dem Titel "Melancholie".

    Liebe Grüße
    Helmut

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    1. Lieber Helmut,
      danke für dein Verstehen dazu. Mir bleibt es einfache Melancholie, die einem so beim Laufen überkommt in frühmorgendlicher Landschaft.
      Dir einen feinen Tag für heute
      mit herzlichem Gruß
      Edith

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  2. Eine wundervolle Momentaufnahme!
    Alles Liebe
    Gabriele

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  3. ach ja, das ist leben und immer wieder die gedanken dazu.

    lieben gruß
    von der lintschi

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  4. Dear Rachel,
    I love this Poem, especially the last two lyrics.
    I know that Rachel is a living poem, a living meaning, a living dream.
    I am so proud that I am a friend of yours.
    Warmest greetings.

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  5. Danke für dein großes Lob, lieber Yannis.
    Unsere Freundschaft ist und bleibt etwas ganz Besonderes.
    Herzlichst,
    Rachel

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  6. also ich denke,
    liebe kennt keinen grund, weder in ihrem aufkommen
    noch als bodensatz gesehen.
    liebe ist auch nicht unbedingt glück.
    liebe ist … liebe.
    wir tragen sie in uns. ganz ohne grund.
    sie braucht nur ein wollen. grundlos …

    viel liebe(s) von deiner lintschi

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