Dienstag, 30. Juni 2026

Die Farben meiner Welt ...*

Ich singe dir Weinen. 
Es klingt wie deine Rosen.
Sie duften nach Himmel.
Sie strahlen in ihrer Schönheit reale Wirklichkeit.
Nein. Keine vergebliche Zeit.
Nur eine, die ganz tief bleibt.

Ich singe den Schmerz mir aus dem Herzen.
Es hilft für einen kleinen Augenblick.
Ich blicke auf deine Rosen zurück
und verliere darin kurz mein Leid.

Ja. Das Leben, trotz erklärbar, ist schon manchmal seltsam.
Und Seltsamkeiten sind nicht wirklich selten ....





Die Trichterwinde
öffnet das Tor nun zu dir
Ein leuchtender Schein




Mein Sessel im Wald
Für eine kurze Rast nur
Der Baum duftet sehr



Ein Freudenspender
Der Wind hat seine Freude
Wirbelt ihn rundum




12 Kommentare:

  1. Liebe Edith wieder so wunderschön geschrieben. Deine Worte sind so berührend,sie singen von Schmerz, Trauer aber auch Hoffnung. Melancholisch, zart,tiefgründig mit einem zarten Lichtschimmer.Und die Fotos dazu ergänzen das Ganze.
    Liebe Grüße zu dir.
    Pippi

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    1. Liebe Pippi, herzlichen Dank, dass du es so annehmen kannst. Der Schmerz überwiegt immer noch...
      Liebe Grüße, Edith

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  2. Ja, die Natur kann Trost und Ruhe schenken! Liebe Grüße, Andrea

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    1. Liebe Andrea, eben gerade darum, weil mein Mann ein Naturmensch war. In ihr finde ich irgendwie Tröstliches.
      Ich danke dir sehr mit lieben Grüßen zu dir von mir.

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  3. „Ich singe dir Weinen. Es klingt wie deine Rosen.“ – Ein faszinierender Vers: Du verknüpfst Hören, Fühlen und Sehen. Der Schmerz wird zu etwas Schönem, Greifbaren transformiert.

    LG Petros

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    1. Danke, lieber Petros, dass dir die Worte - auch als Einheit - gefallen. Ich freue mich darüber sehr, sehr.
      Herzlichst, Edith

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  4. Die Rosen, die Trichterwind usw. - sie sind doch eine wunderbare Erinnerung.

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    1. Lieber Helmut, ja, wären die Erinnerungen nicht, wäre es noch fürchterlicher, doch der Alltag holt mich ganz schnell wieder ein und zuallererst kommt der Schmerz zurück...
      Ich danke dir sehr, lieber Freund,
      von Herzen, Edith

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  5. Wie schön. Es gibt ja den schönen Ausspruch aus Rumänien: "Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes."
    Lieben Gruss, Brigitte

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    1. Das ist wahrlich ein ganz feiner Ausspruch, liebe Brigitte, ich danke dir sehr dafür.
      Und ich hoffe, du bist wieder ganz fit, lächel...
      Herzlichst, Edith

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  6. So wunderschön geschrieben!

    Liebe Grüße
    Helmut

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    1. Ganz lieben Dank, lieber Helmut-Freund-von-Herzen.
      LG; Edith

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Kommentare sind willkommen, ich freue mich darauf.