Dienstag, 7. Juli 2026

Nichts ist mehr wie es war ...*

Ich war doch immer dein Sonnenkind.
Du mochtest alles Strahlende an mir, alle Fröhlich- und Freundlichkeit.
Du sagtest nie viel mit lauten Worten, 
doch deine Gesten im Gesicht waren mir bedeutungsschwer.
Und Streit war dir sowieso zuwider.
Ja. All dies machte das für mich aus.
Ich konnte einfach nicht ohne dich sein,
denn schon als alles mit uns begann,
schüttete ich mein Leben in dich.
Alles liebte ich mit dir zusammen.
Ach, ich möchte schreien,
dass du mich hörst ...

Wozu nur mache ich daraus so viele Worte?
Weil ich das Leid ausleben muss.
Nichts davon kann ich unterdrücken.
Dafür warst du mein Ganzes, mein Alles ...

Und deshalb schreibe ich.
Mehr und mehr werde ich wie eine Indianerin.
Reden galt in deren Volk als Verschwendung von Kraft.
Und die galt es wiederum anzusammeln nicht zu vergeuden...

Ich sitze auf den Stufen vor unserem Haus.
Ich warte - doch worauf?
Du kommst nicht mehr lächelnd um die Ecke 
und ich gehe dir auch nicht mehr entgegen.
Müde bin ich.
Müde macht mich der Schmerz.
Mein Leben liegt schief.
Ich vergesse mich,
weil ich nur an dich denke.
Das gewohnte Leben gibt es nie mehr ....


6 Kommentare:

  1. Du wirst offenbar noch viel Zeit brauchen, liebe Edith, um dich an diese neue und ungewohnte Situation zumindest einigermassen zu gewöhnen.
    Ich wünsche dir alles Gute und Hilfreiche dazu.
    Mit liebem Gruss, Brigitte

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  2. So viel Erinnerung, so viel Traurigkeit über diese absolute Endgültigkeit. Ich glaube (auch), dass e sgut ist, dem Schmerz ein Gefäß zu geben, wie zB deine Gedichte. Alles Liebe, Andrea

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  3. „Müde macht mich der Schmerz.
    Mein Leben liegt schief.
    Ich vergesse mich,
    weil ich nur an dich denke.
    Das gewohnte Leben gibt es nie mehr„

    …sehe bewegende Verse
    Gruß
    Petros

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  4. wunderbrare Worte
    so tief und schmerzhaft
    das nicht vergessen können, wollen
    deine Gedanken durchdringt.. der Verlust sitzt so tief
    und wird all jene erreichen
    die das Liebste verloren
    ihnen eine Hilfe sein
    wenn sie jemand laut spricht
    nicht in sich vergräbt
    sondern zeigt
    wie es ist
    damit zu leben...

    ich - wir - Er
    hören sie
    halten deine Hände
    umarmen den gebeugten Rücken
    fühlen sie...
    danke dafür; - dass du den Mut behältst
    deine tiefsten Gefühle zu zeigen
    ja hinauszuschreien in diese kalte Welt
    ist ein Geschenk
    Angel

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  5. Was für eine große Liebe das war.........
    Beeindruckend, diese Tiefe der Gefühle für einen anderen Menschen, die man, oder Frau, erleben kann. Daher ist auch Dein Schmerz nur all zu verständlich, liebe Edith......
    Ich sende Dir das aller Beste, was ich zu geben habe, an Wünschen, auf das Du nicht mehr so sehr leiden magst.
    Rosi

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  6. Ihr Lieben, ich danke euch ALLEN einfach ganz sehr für eure Worte, die Verstehen zeigen, Mitgefühl...
    Ich muss einfach nochmal eine Pause machen, mir gehts nicht gut, Mein Mann fehlt mir so sehr, sehr....
    Irgendwann werde ich es schaffen, ganz bestimmt...
    Euch Lieben allen eine gute Zeit.
    Herzlichst, Edith

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