Mittwoch, 23. April 2014

Im Regen

Fremd wirkt der Abend,
wenn kein Stern am Himmel blinkt.
Zaudernd laufe ich mit einsetzendem Regen
der Nacht entgegen.

 Kein Traum mir winkt.

 Der Frühling weint.

 Die Tulpenköpfchen
sind geschlossen,
die Hyazinthen lassen selbst
im Nass noch ihre Düfte frei.
Dem Wind ist alles einerlei,
er fegt ganz unverdrossen
mir die Gedanken aus dem Kopf,
die ich gereimt.

 Ach. Endlos solche Stunden,
in denen ich mich oftmals
selbst vergesse.

 Auf Nachbars Fensterbank
wächst zaghaft
aus dem Pflanzgefäß
die Kresse.....

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