Die Seite vergilbt
Eine verblasste Zeichnung
Brüchig das Papier
Silberne Flecken
zeichnen sich auf dem Moos ab
Ein Sommerregen
Wispern des Windes
streift die Buchenbaumkrone
Alles Laute stumm
Licht vom Wald verschluckt
Baumkronen mildern Hitze
Moosschritte ganz leis'
Die Meisen füttern
Leises Piepsen im Kasten
Dafür mein Lächeln
Keine Brücke von Hüben nach Drüben.
Das Wasser fließt mit der Wahrheit und der Wirklichkeit davon.
Im Meer treffen sich all die Gedanken.
Hoffnungslos.
Blühende Rosen.
Tauben und Spatzen im Futterhaus.
Blauer Himmel und schneeweiße Wölkchen.
Ein Milan, zwei Störche kreisen.
Vereinzelte Holunderblüten noch
zwischen fast reifen Beeren.
Elstergekrächz.
So viel lebendige Poesie überall.
Vielleicht trage ich ja einen grünen Zweig
im Herzen,
auf dem sich die Vögel nieder lassen...
Mein Schreiben macht mir mein Leben leichter,
ohne dass mein Leben leichter wird ...
Ist das paradox?