... etwas bleibt immer ...
Eigene Gedichte, Gedanken - gegriffen aus dem Füllhorn des Lebens...
Donnerstag, 12. Februar 2026
Mittwoch, 11. Februar 2026
Herzsprache*
Meine Füße gehen leise
über teppichweiche Sehnsucht
Ahnend
Meilenweit
So nah
Mein Herz
findet immer ...
Dienstag, 10. Februar 2026
Eine Frage, die sich für uns erübrigt*
Hältst du ihn auch noch fest
den Augenblick in Dur,
nachsummend die lieblich,
hell klingenden Töne?
Von Moll in allem keine Spur.
In dem Augenblick
sprachen nicht nur die Augen
von Liebe.
Wir haben auf Hoffnung gedrückt,
dass es ewig so bliebe
und der Sehnsucht
den Weg erklärt.
Nein. Daran ist nichts verkehrt.
Festgehalten diesen Moment,
eingepackt für ungute Tage,
an die zu denken
ich gar nicht wage ...
Montag, 9. Februar 2026
Ein schnulziges Lied*
Die Gedanken
meines Seelenlabyrinths
werden zu Tönen
die als Echo verschlungene Wege ziehen
auf der Suche
nach dem Ziel
hinaus
zu dir hin
Bevor sie sich geballt
durch den Ausgang pressen
kann ich die Geschwindigkeit
an meinem pochenden Herzen messen
Angekommen
am rechten Ort
werden sie
dein Herz überfallen
wird das Echo dann
in deiner Seele
widerhallen
Gedankensplitter*
Davon kommen
die Kurve kriegen
siegen
hinter tiefen Tälern
hohen Höhen
spürbar leicht
das Ziel geahnt
der Druck der Straße nur
ist hart
Sonntag, 8. Februar 2026
Ich steige gern ein*
Schnell gepackt,
geschultert die Tasche.
Der Fahrplan ist bekannt
für die Reise
ins Innere.
Der Zug rast
die Tage fliegen
und brechen sich los
vom Gestern...
Samstag, 7. Februar 2026
Später - für mich oft kein gutes Wort*
Manche Worte fallen nicht in einen großen Moment.
Es ist einfach nur ein ganzer Satz - ohne Ziel.
Ich sehe durch alles hindurch.
Dann das eine Wort. Der ganze Satz:
Später.
Es war ein gefährliches Wort.
Ich mag gleich zu wissen,
was ich einmal begann,
wie es auch endet.
Erst dann weiß ich,
ich hatte alles im Griff.
Freitag, 6. Februar 2026
Tagebucheintrag 5. 2. 26*
Gerade jetzt, in der Pflege, laufen die Gedanken, läuft auch der Tag rückwärts.
Ich prüfe wiederholt das Getane, obwohl alles längst gemacht.
Ich hinterfrage, doch alles lief richtig ab.
Unruhe quält mich.
Vielleicht auch Schuld?
Könnte ich versagen?
Wer verteilt oder nimmt in mir den Zwiespalt?
Klar bin ich mir meiner Verantwortung bewusst,
und Kenntnisse kommen mit der Wiederholung.
Es wird jetzt komisch klingen -
fühlen kann ich total mit,
doch an der Härte muss ich noch arbeiten ...
Abonnieren
Kommentare (Atom)