Dienstag, 5. Juli 2016

... so anders

Fühle mich abgeschnitten.
Erwarte Aufregung.
Bekomme Schweigen.
Gesichter in Ausdruckslosigkeit.
Gedanken jagen durchs Hirn.
Solche finden in mir keine Bleibe.
Will die Gedanken der anderen fangen,
die neben, vor und hinter mir
durch den Abend schwingen.
Doch ich denke mir Farben und Musik.
Reiße mich damit los.
Spalte mich ab,
um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Niemand lächelt in meine Richtung.
Aber sie behaupten mit ihrem Blick
den Durchblick.
Das härtet mich ab.
Und ich gehe meinen Weg.
Und ich träume mich wach.

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