Dienstag, 16. Mai 2017

Still schauend

Allein nach stummem Schauen steht mir der Sinn.
Ich schau ins Land, in dem die Wolken über mir
hoch weiße Türme bauen,
die Sonne sich von Anbeginn des Tages
mit bunten Wiesenblumen trifft
und ihnen diesen unsagbaren Frühlingsduft entlockt.
Der Storch, er ist geschockt,
hat er doch sein Mahl, den Frosch,
mit einem Schnabelhieb verpasst.
Gefasst folge ich dem Tag in stiller Gelassenheit,
nehme mir für alles die angemess'ne Zeit
und staune dann zur Nacht über den Mond,
der zunehmend überm Schornstein swingt und lacht.
All dies mich glücklich macht....

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