Fast schon Wochenendstille liegt über dem Ort.
Nichts schenkt sich der Zeit, um sie zu beleben.
Die Stunden atmen ein und aus und sich fort.
Schwalben üben das Fliegen.
Mich wendet nichts weg,
Ich werde gelassen und still.
Schweigen lässt mich ganz bei mir sein.
4 Kommentare:
Es ist eine weise Art, dem Leben mit Ruhe und Gleichmut zu begegnen.
Hab einen guten Tag! Lieben Gruss,
Brigitte
Es muß wohl ein eher kleiner Ort sei, in dem Du lebst, liebe Edith.
Trotz des vermeintlich "kleinen Ortes" bei uns hier - ca. 1500 Einwohner - kehrt hier nur am Sonntag ein wenig Ruhe ein und selbst da beginnt der Nachbar (also DER vom Haus neben dem Wohnblock hier) früh's halb zehn - oder noch früher - mit seiner Radio-Beschallung vom Garten aus, wo er eine Garage stehen hat. Ich sag' dann immer, daß "Sonntags-Konzert" hat wieder mal begonnen. Schön...ist es nicht.
Heute am Freitag, kommen die LKW-Fahrer und die Montage-Arbeiter zurück. Und am Samstag arbeitet hier jeder in seinem Hof oder Garten. Und so wie so, sind hier die Schicht-Arbeiter, die in den Glasbetrieben rollende Woche arbeiten.
Ich würde ja auch gerne sagen, ich gehe in den Wald, um Ruhe zu haben, aber,......hier wurde so viel abgeholzt, daß es keine Freude mehr macht.
Oh! Hereje..... Ich merke es gerade, ich bin wieder....."zu negativ",.......verzeih......
Alle Liebe und Gute. Und,....möge Dir die Ruhe in Deinem Ort so erhalten bleiben.
Rosi
Liebe Brigitte, vielen Dank. Ob es weise ist, weiß ich nicht, aber ein Annehmen für sich - und dies ist gar nicht so einfach wie geschrieben.
Herzliche Wochenendgrüße von mir zu dir.
Liebe Rosi, ich danke dir. Ich würde mal sagen, das und so ist das Leben - etwas muss sein, etwas kann sein oder will sein - es obliegt halt jedem anders.
Se, in froh, dass der Nachbar nicht schon ab 8 Uhr beginnt, denn in unserer Satzung des Ortes darf man schon ab 8 Uhr loslegen im Garten, vorm oder hinterm Haus. Und für die Arbeiter ist es ja tatsächlich ein Muss, auch denen wäre sicher lieber, eine Arbeit am Ort zu finden, um nicht solch weite Strecken fahren zu müssen. Ja, war für den einen gut ist für den anderen nicht so gut.
Auch hier gibt es solch einen Kreislauf, den ich aber ausblenden kann, vielleicht mit dem Gedanken, es muss ja für andere sein und - wäre ich keine Rentnerin - würde ich dies gar nicht so mitbekommen, dann wäre ich selbst in diesem Kreislauf drinnen.
Dir liebe Grüße in ein gutes Wochenende
von mir.
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