Neben dem Fenster
webt eine Spinne ihr Netz.
Regentropfenfang
Rot die Heide blüht.
Sonne fühlt sich darin wohl.
Ein Herbstes Leuchten.
Ein Abendleuchten.
Nachtkerzen öffnen Kelche
und strahlen golden.
Ein Herz hämmert laut
im Takt der Regentropfen.
Stilles Seelenweh.
6 Kommentare:
Wie herbstlich das schon tönt.
Mir gefällt am besten das Haiku mit dem Spinnennetz.
Lieben Gruss,
Brigitte
Ein sehr schönes Gedicht über das, was sich zur jetzigen Septemberzeit so still uns zeigt und wir es fühlen und erspüren mit etwas Sinn und Sehnsucht.
Viele Grüße von Dori aus dem Bayerwald
Wundervolle Worte, um den Herbst zu begrüßen und doch am Ende das Seelenweh.....
Was läßt Dir Deine Seele schmerzen, liebe Edith?
Der Verlust des Sommers, der Zeit an sich?
Ist da nicht immer irgendwo in uns eine gewisse Sehnsucht nach....? ...dem "eigentlichen zu Hause" vielleicht und die Erkenntnis, daß wir nicht wirklich hier her gehören, ohnehin nur Gäste sind?
Alles Liebe und die herzlichsten Grüße
Rosi
Danke, liebe Brigitte, oh ja, der Herbst scharrt mit den Füßen.
Dir noch einen Sonnensommertag
mit lieben Grüßen von mir.
Liebe Dori, danke für dein Hiersein, ich freue mich sehr - und dass es dir gefällt ist prima.
Herzliche Grüße von mir zu dir.
Liebe Rosi, ja, manchmal kommt einiges zusammen, wir spüren dieses NUR Gastsein in jedem Knochen. Aber du kennst mich - immer positiv denken - das ist die Devise.
Dir einen feinen Tag heute
herzlichst mit lieben Grüßen von mir.
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