Um mich und in mir ist es immer noch still (weil ich es so mag).
Dieses Schweigen zu tragen, habe ich täglich neu gelernt.
Ich begreife es als eine Art von Schutz.
Und manchmal fühlt es sich an,
als hätte ich kleine Schritte
aus der Zeit getan.
Bin gerade ein Feuer,
welches nicht brennt.
Und Schatten formen sich,
werden dicht,
halten Gewicht.
Doch,
ich bin bei mir,
bin unversehrt ...
Und gestern wurde ich abgeholt zum Spaziergang.
Auf unbeholfene Weise
blickte ich pflichtschuldig umher.
Doch solche Blicke erschöpften sich rasch.
Nur mäßig interessiert erkannte ich,
dass mein *Guide* doch offenbar missvergnüglich
zufrieden mit sich und allem ringsum war.
Ich wartete noch immer,
irgend eine Zauberformel zu hören,
mit der sie mich ködern könnte.
Weit gefehlt.
Für mich wird dieser Gang namenlos
und letztendlich vergessen bleiben ...
6 Kommentare:
Genau, Edih, „Manchmal ist es so…“
Diese beiden Verse gefallen mir besonders:
„Ich bin bei mir,
bin unversehrt…“
liebe edith, ich kann über deine zeilen ein wenig mit-fühlen, mir diesen spaziergang, den du beschreibst, auch gut vorstellen. so eine schwierige zeit, die du hier:
"gerade ein Feuer,
welches nicht brennt"
für mich ganz besonders eindrücklich in ein bild gegossen hast.
alles liebe dir! andrea
Man kümmert sich offenbar gut um Dich. Das ist schön. Dennoch mußt Du die schmerzlichsten Dinge in Deinem Inneren mit Dir selbst ausmachen. Wer könnte es verstehen, außer Dir selbst.......wie Du Dich fühlst.....
Von Herzen alles Liebe und Gute für Dich
Rosi
Danke, Petros, ich freue mich, wenn dir etwas gefällt...
Liebe Grüße,
Edith
Liebe Andrea, vielen Dank für deine Antwort, die mir zeigt, dass du mich verstehst - ich die sonst lodernd für so Vieles brannte, bin ausgebrannt, die Hälfte meines Herzens ist mit fort..
Herzlichst,Edith
Oh ja, liebe Rosi, manchmal wird es schon zu viel des Guten. Aber ein gutes Gefühl ist es immer, wenn sie sich abwechseln, nur um bei mir zu sein. Lächel, sie tun immer, als wäre es grad zufällig, doch sie überlassen nichts dem Zufall. Sie sind einfach da.
Aber es stimmt, dass Innere kann nur ich fühlen....
Liebe Dank dir herzlichst, Edith
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