Sonntag, 12. Januar 2020

Gerührtes

Wie konnte ich nur alles so schleifen lassen!
Täglich stolpere ich über die Sehnsucht,
die nackt am Boden liegt,
die Hoffnung, sie wiegt kaum 20 Pfund.
Meine Träume flattern gefangen in Spinnennetzen,
mein Herz beginnt gar die Liebe zu hetzen,
weil sie modrig riecht.
Mein schlechtes Gewissen kriecht an mir hoch
und krallt sich fest.
Der kleine Rest an Vernunft beginnt die Hoffnung zu füttern,
die Sehnsucht zu säubern, zu kleiden.
Die Liebe will mich erst meiden,
doch alles wieder so friedlich zu sehen,
lässt sie strahlend schweben.
Und mir wird schnell klar -
ich habe alles und nichts zu verlieren im Leben.

Kommentare:

  1. dein gedicht ist voll lyrischer, ausdrucksstarker bilder!
    wunderbar!
    liebe grüße
    gabriele

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  2. great closing words: "I have nothing to lose and everything in life."

    Have a wonderful day

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