Sonntag, 22. Dezember 2024

Magdeburg*

Welch eine Tat, welch grauenvolle Tat von einem Menschen,  der mitten hineinfährt
mit einem Auto in einen besinnlichen, friedvollen, stimmungsreichen Weihnachstmarkt,
der den Tod von Menschen riskiert, der brutal in seinem Denken und Handeln ist.

Die Welt drum herum hielt den Atem an in  diesem Moment des Lesens, was da geschah.
Fassungslos schauen wir  das Video, was uns unsere Magdeburger schickten, in dem
man diesen Wahnsinn sehen kann. 

Ein Mensch sorgt für so viel Leid, welches unermesslich bleibt. 

Drei Minuten, in denen die Welt für so viele Menschen still stand.

Denken wir an die Verstorbenen, denken wir an die Hinterbliebenen, denken wir an die, die noch mit dem Tod zu kämpfen haben.
Vergessen wir aber auch die nicht, die sofort am Ort waren, um den Täter dingfest zu machen, die halfen, wo es nur ging.
Denken wir an die, denen diese grausige Tag zu schaffen macht, die diesen Wahnsinn zu verarbeiten haben.

Das Bild von Weihnachten wird ein anderes. 

Doch lasst uns Weihnachten feiern, gebt einem  solchem unfassbaren Tun keinen Raum.

Lasst uns durch  solche grausamen Menschen nicht unsere Kultur kaputt machen, nicht unsere Traditionen, nicht unsere Weihnachten, nicht dieses Weihnachtsfest.


4 Kommentare:

angelface hat gesagt…

Liebe Edith ein Post der einem Gänsehaut verursacht denn du beschreibst etwas was uns alle fassungslos macht, entsetzt und zum Weinen bringt. Unfassbar ist - was passiert ist und nicht zu verstehen- nicht zu begreifen wenn der Tod durch fremde Hände zugreift und immer Unschuldige trifft.
Einen Weihnachtsmarkt dazu zu missbrauchen ist ein Frevel und unglaublich grausam für alle die es trifft.
und ja - gerade auch in einem Blog erwähnenswert dass man über all das Böse auch spricht , sich entsetzt und nicht so tut als gäbe es das nicht - und nur das Gute Schöne und unterhaltsame ist quasi Pflicht um andere nicht durch seine Worte zu erschrecken.
du sprichts aus was ich auch empfinde.
es ist schlimm - und auch nötig dies auch laut zu beschreiben, wer sich dazu traut etwas zu sagen.
ich danke dir. herzlich angel

Quer hat gesagt…

Es ist unbegreiflich und grauenvoll. Ja, wir müssen alles tun, was wir dagegen halten können: Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Fürsorge, Verständnis, Freundschaft, Barmherzigkeit, Zusammenhalt… Und Weihnachten!
Lieben Gruss, Brigitte

Edith hat gesagt…

Liebe Angel, du hast Recht, man muss es weiter tragen, solches Böse, Brutale kann nicht unter den Teppich gekehrt werden. Solche Menschen, sie bekommen hier ALLES, können bei uns leben, arbeiten - und in ihnen wohnt die Zerstörung, wohnt weiter der Hass, wohnt Brutalität. Magdeburg ist ja kein Einzelfall.
Was und wann lernen wir endlich daraus???
Ich danke dir sehr und wünsche dir auch von hier aus nochmals ein beseeltes, friedvolles Weihnachtsfest
von Herzen, Edith

Edith hat gesagt…

Danke, liebe Brigitte. Dieses Weihnachten wird ein anderes sein, stiller, trauriger... Ich mag gar nicht an das getötete Kind denken, es freute sich auf den Weihnachtsmann, Zuhaus liegen nun die Geschenke ....
Doch es wird Weihnachten geben! Wir lassen uns unseren Glauben, unsere Kultur, unsere Traditionen nicht nehmen, nicht von solchen Menschen, die hier mit uns lebten und doch vor der Brutalität nicht zurückschrecken.
Dir von Herzen gesegnete, beseelte, friedliche Feiertage im Kreis deiner Lieben,
Edith