Manchmal legt sich der Sturm, verharrt der Wind
ganz still auf einem Fleck.
Manchmal wird die Zeit ganz leis
und leise laufen Dinge eilig weg.
Manchmal kehrt uns ein gutes Gefühl den Rücken zu.
Manchmal siegt Vernunft und Wirklichkeit,
dann bin ich bereit, mit der Hoffnung im gleichen Schritt zu geh'n.
Doch manchmal bleibt selbst die größte Hoffnung einfach steh'n
Manchmal, aber nur manchmal, zweifle ich dann am Leben.
4 Kommentare:
du schreibst das ja selbst irgendwo auf deinem blog, dass du hier nichts perfektes herstellen willst. auf mich wirken deine texte so, als ob du sie in einem zug herunterschreibst, wie sie dir in den sinn kommen. und das ergebnis ist dann auch wirklich bunt gemischt und ich komme mir vor wie eine art goldschürferin! in diesem gedicht gibt es aber richtig viel, das sich herausschürfen lässt!
liebe grüße, andrea
Liebe Edith,
derzeit, im Großen wie im Kleinen, fällt es kaum schwer am Leben zu zweifeln. Aber war das nicht schon immer so? Haben unsere Eltern, unsere Großeltern nicht Ähnliches und Schlimmeres erlebt? Spaltung fand schon immer statt. Der Eine gegen den anderen. Wer hat was davon, ist dann die Frage, vor allem im Großen. Im Kleinen,….leiden wir Menschen meist…..und….zweifeln,…im besten Fall nur.
Alles liebe Dir und hab‘ noch einen schönen Sonntagnachmittag.
Rosi
Liebe Andrea, ich danke dir sehr. Ja, es ist so, ich schreibe oft am Tag, in der Nacht auch, was mir in den Sinn kommt, was ich sehe, höre, von anderen an Worten aufnehme. Daraus wird Buntgemischtes, was ich in ein Gedicht presse, lächel. Der Blog ist meine gut zum Aufnehmen, zum Annehmen - dann bin ich es los.
Manchmal denke ich, ich bin einem Schmetterling ähnlich - flatternd, hier und da und kurz sich setzen, auffliegen, treiben lassen vom Wind ...
Du eine Goldschürferin, das klingt gut und ich danke dir vielmals
mit guten Wünschen für den Tag, der sich heut grad hier auf Sonne einstimmt.
Herzlichst, Edith
Liebe Rosi, ja, es ist wie ein Erbe, wie ein Anhängsel, welches unbedingt auch in will, muss.
Mir zeigt es, das wir aus alten Gewohnheiten einfach nicht rauskommen, das wir nichts oder nur wenig draus lernen. Wir wissen zwar um diese Schwäche, doch wir handeln anders.
Danke, du Liebe.
Dir eine ruhige Zeit für heute, für die ganze Woche,
herzlichst, Edith
Kommentar veröffentlichen