Freitag, 7. Februar 2025

So war es*

Ich bin in einem Wunderland gelandet
voller unbekümmerter Ideen,
rieche den Wind
und erkenne in ihm Gedanken,
die längst vergessen sind.
Anvertraut hatte ich sie den Wolken,
die über das Wasser segeln -
von Irgendwoher nach Irgendwohin.
Ich entdeckte die Zeit für mich selbst.
Zu Vieles war wichtiger geworden -
ein Mensch der Pflichten,
alles selbstverständlich,
ein Motor nun, der ins Stottern geriet.
Innere Ratlosigkeit macht stumm.
Dann sah ich es mein weißes Traumboot,
stieg ein, ließ mich treiben zum Horizont meines Selbst.

2 Kommentare:

Melusine hat gesagt…


Ja, liebe Edith, es dauert wohl ewig, bis man sich selber findet und mach‘ einem gelingt es nie, Aber wohl dem, der sich….erkennt.
Alles Liebe Dir
Rosi

Edith hat gesagt…

Danke, liebe Rosi, du hast so Recht. Ich war echt froh, aus dem Arbeitsprozess herauszukommen. Mein Mann war schon daheim und so machte es neuen Sinn, das Zusammensein. Da wusste ich dann erst wieder, was Wochenenden sind. Durch die vielen, vielen Stadtführungen war ich auch an den Wochenenden immer unterwegs. Es fiel fiel ab und doch kam auch Neues dazu, aber eben ohne Druck.
Dir ein gutes, ruhiges Wochenende
von ganzem Herzen, Edith