Gestern war mir mal wieder danach,
ich rekapitulierte meine Jahre.
Und ach, dachte ich,
ob die Welt um mich rum
irgend etwas nur durch mich für sich
je hat erfahren?
War ich mein eignes Mikrofon
oder nur die Schreiberin meiner
Gedichte und Gedanken?
Puhh, zu tief schon gegrübelt,
nun gerate ich gerade auch ohne Wein
total ins wanken.
7 Kommentare:
Eine interessante Frage.
In der Regel, so meine ich, überschätzen wir uns und unsere Wirkung auf "die Welt" gewaltig.
Aber das soll uns nicht daran hindern, kreativ zu sein - nicht für einen allfälligen Nachruhm (den wir eh nicht mehr mitbekämen), sondern für hier und jetzt und zu unserer eigenen Befriedigung. . :--)
Einen lieben Gruss zum 1. Mai,
Brigitte
hoffentlich hast du dich wieder erfangen ... manche fragen kann man nur in sich selbst beantworten, denke ich. und wie steht da so schjön bei dir: "etwas bleibt immer" ... und wie ich dich hier in diesen blogwelten kennengelernt habe, möchte ich hinzufügen: es ist ganz sicher mehr, als du im schwanken sehen kannst!
liebe grüße, andrea
Ja, wir Schreiberlinge, sind meist "tief in Gedanken". Wie oft schon habe ich von anderen Menschen gehört: "Du denkst zu viel...."
Na ja, ich bin halt so........und da sind "Welten", außerhalb Dieser,....so viele, wie man sich's eben denken kann...
Die herzlichsten Grüße, liebe Edith
Rosi
wenn ich so deinen Gedanken folge
liebe Edith, denk ich schon
dass du
wenn auch nur -
irgendwo - bei irgendwem
Spuren hinterlassen hast
beim TUN, beim unterlassen, beim denken und sprechen
vor allem beim dichten und schreiben...
wäre doch schade wenn es nicht so wär
wäre man ja durchsichtig wie ein Geist
schräg drauf -
ja das kenne ich auch -
das darf man auch/mal -sein;-)
herzlich angel
könnte ich mir auch nicht vorstellen
Danke, liebe Brigitte für deine Antwort dazu. Ich glaube eher nicht, dass dies eine Überschätzung hier meiner Wirkung auf die Welt ist, einfach nur Neugier, die wir jedoch nicht befriedigt bekommen. Letztendlich ist es sowieso egal. Genau, denken wir hierbei einfach nur an uns, da haben wir genug zu denken, denke ich.
Ganz herzliche Grüße in deinen Tag mit viel Sonnenschein und allem Guten von mir.
Klar, liebe Andrea, ich hab mich wieder eingekriegt. Es sind halt manchmal neugierige Fragen, die plötzlich da sind und über die ich denke, dass man sie diskutieren könnte. Etwas bleibt tatsächlich immer, das habe ich schon erfahren, noch heute teilen sich mir Menschen mit, die ich bei Lesungen kennengelernt habe. Ach, wie viele Buchlesungen habe ich wohl in meinem Leben schon veranstaltet ...
Ich danke dir herzlich mit lieben Grüßen von mir zu dir.
Liebe Rosi, auch mein Kopf ist so voll, das Schreiben lässt mich nicht los, wohl mehr für mich, als für andere, aber fragen kann man ja mal, lach...
Ich danke dir sehr und wünsche dir alles Gute in deinen Tag,
herzlichst, Edith
Kommentar veröffentlichen