Samstag, 3. Mai 2025

Selbstdisziplin*

Bin ich anders im Leben, als in dem, wenn ich schreibe?
Sagt mir doch einfach wie ich bin.
Ganz sicher bin ich anders, als die von gestern
und voriger Woche.

Es gibt ein Vorüber, Vorbei.
Kein Tag ist wie alle Tage.
Ich setze den Stift neu, setze Zeichen.
Wen kann ich erreichen?

Früher ging ich von Großem aus,
heute reichts mir im Kleinen.
Ich nutze die Tage, 
diese ganz ohne Pflicht,
gehe mit mir nicht mehr ins Gericht,
lasse Geballtes zu,
es wird sowieso auseinander genommen,
alles kann immer ganz anders kommen.
Dankbarkeit macht sich breit.
Ich bleibe weiter fürs Schreiben bereit -
Schreiben - mein zweites Leben.


2 Kommentare:

Melusine hat gesagt…

Liebe Edith,
ich denke, wir verändern uns ständig und wohl ganz besonders Menschen wie wir,….die so „so viel denken“……smile……
Ich bin heute sicher nicht die Frau von gestern oder gar von vor Jahren noch. Dazwischen ist zu viel passiert,……..daß mich verändert hat.
Das ist auch so ein Wort, liebe Edith, „Dankbarkeit“, was ich für mich noch erschließen muss, in seiner Gänze.
Und ja,…….das Schreiben IST wie ein zweites Leben………kann ich nur bestätigen.
Alles Liebe und die herzlichsten Grüße
Rosi

Edith hat gesagt…

Genau, liebe Rosi, wir sind immer wieder anders, obwohl wir doch die sind, die wir sind. Wir unterwerfen uns den Veränderungen, begrüßen oder verachten sie. Ja, Dankbarkeit ist ein großes Wort und wirkt doch oft im Kleinen viel deutlicher. Man muss nicht für alles verzückt in Dankbarkeit zerfließen, weil dieses alles ja auf jede und jeden zutrifft, aber für persönliche Dinge ist ein DANKE wichtig, denke ich.
Und ich schreibe zu dir DANKE, du Liebe
und wünsche dir alles Gute,
herzlichst, Edith