Samstag, 10. Mai 2025

Zu freigiebig oft*

Manchmal wünschte ich,
genügsamer gewesen zu sein
und nicht stets allen und allem gerecht zu werden.
Hab in Real, in Nachrichten oder Mails gelebt,
an- und aufgeregt,
habe meine kleinen Pflänzchen platziert
und gesetzt - zu guter Letzt alles mit Liebe.
Nun, in schwindender Kraft,
will ich nicht mal mehr Samen spenden,
kein Sprachrohr für jemanden sein,
und auch kein Lied mehr für andere singen.
Ich müsste mich dazu bloß zwingen.
Doch vorbei ists,
will nur noch mein eigenes Leben
und das Glück in Familie und Freundschaft leben.

4 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Ja, man muss ich mit den schwindenden Kräften und Möglichkeiten arrangieren und das, was noch da ist, wertschätzen. In vielem tue ich mich auch zunehmend schwer.
Aber ich denke, auch mit weniger Schwung und Kraft sollte noch Schönes und Wertvolles zu haben und zu geniessen sein.
In diesem Sinne liebe Grüsse,
Brigitte

Melusine hat gesagt…

Oh JA! DEM kann ich nur zustimmen, liebe Edith!!!
Die herzlichsten Grüße
Rosi

Edith hat gesagt…

Vielen Dank, liebe Brigitte. Ja, ich habe mich für andere, die nicht mal zur Familie gehören, verausgabt. Dies habe ich nun eingestellt, und siehe da, ich komme gut damit klar. Gibt man nicht mehr, wird man schnell vergessen. Dies kommt mir gerade recht. Nun bleibt Zeit auch mal für mich.
Liebe Grüße von mir zu dir. Genieße den Muttertag, lächel...

Edith hat gesagt…

Liebe Rosi, ja, das glaube ich dir gern. Zu dir beste Grüße in deinen Sonntag von mir.