Mittwoch, 17. September 2025

Heimat*

Noch immer will ich ganz leicht atmen,
will frei sein wie ein Vogel im Wind,
will mich in Worten leicht nur bewegen,
leicht wie ein Kind.
Im Herbst steh ich schon,
manchmal noch mit flinkem Schritt,
ich will nicht allein durch wallenden Nebel gehen,
dich nehme ich mit!
Im Vergang'nen habe ich viel in der Ferne gefunden,
doch Heimat ist hier, hier bei dir.

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja, dieser Herbst, der einen Lebensabschnitt meint, beschäftigt auch mich. Wie auch der Wunsch, immer noch "leicht atmen zu können". Sich "in Worte leicht bewegen zu können" ... was für ein schönes Bild. Und immerhin: das ist nicht vom Lebensalter abhängig. Hoff ich doch! :)
Liebe Grüße, Andrea

Quer hat gesagt…

Schön, wenn sich der Wunsch nach Leichtigkeit und Liebe noch grossteils erfüllt.
Geniessen wir diese Gewissheit!
Einen lieben Gruss in diesen sommerschönen Tag, Brigitte

Edith hat gesagt…

Danke, liebe Andrea. Abhängig davon ist es sicher nicht, aber im Alter wird alles zunehmend konkret - alles lässt nach, alles ...
Ja, hoffen wir, dass uns das leichte Atmen und die Worte generell nicht ausbleiben.
Liebe Grüße zu dir von mir.

Edith hat gesagt…

Liebe Brigitte, vielen Dank. Hoffen wir drauf, dass alles so lange es nur geht, bleibt.
Liebe Grüße von mir zu dir.

Melusine hat gesagt…

"Heimat", über die Bedeutung dieses Wortes, welches so politisiert wird und polarisiert, habe ich viel nachgedacht. Früher hat es mir nichts bedeutet, aber späterzu bemerkte ich schon, daß ich diese Wälder, die nun zu Hauf abgeholzt werden,..... hier als meine Heimat bezeichnen kann,....aber nie.....einen Menschen............
Du hast großes Glück, liebe Edith. Halte es fest....
Alles Liebe
Rosi

Edith hat gesagt…

Ich weiß, ich habe darin sehr viel Glück. Vielleicht durch mein Muddele, sie gehörte zu den *HeimatVertriebenen* und hielt sich immer an menschlicher Heimat fest. Sie hielt uns zusammen, nicht nur uns, auch die Verwandten in der Ferne.
Danke, liebe Rosi mit lieben Grüßen von mir zu dir.