Der Wind, ruft er nach mir?
Sein Klagen dringt schon aus raschelndem Laub,
selbst aus dem Kaminofen höre ich sein Singen.
Er gönnt mir keinen Schlaf.
Nur gut, der Sturm, den der Herbst willkommen hieß,
legte sich nieder.
Die kalte Luft in der Nacht ließ er da.
Und die zwickt mich beim Öffnen der Tür.
Dieser Wind trägt mir den Duft der Wiese zu.
Leicht verfängt er sich in meinen Haaren
und im Apfelbaum, der noch schwer
an seinen Früchten trägt.
Das Geräusch eines fallenden Apfels lässt mich lächeln -
ein Zeichen der beginnenden Ernte.
Der halbe Mond raubt mir die letzte Wärme.
Ich schließe die Tür von innen .....
4 Kommentare:
wunderschöne fast schon angehaucht
sinnlich sinnende Gegenstandgedanken
und Gefühle...
gefällt sehr...
herzlich Angel
Wind und Kälte: Wir werden ab jetzt, im letzten Quartal des Jahres, damit umgehen müssen. Das fällt manchmal ziemlich schwer und der Nebel setzt noch eins drauf.
Einen lieben Morgengruss, Brigitte
Danke für deine zustimmenden Worte. Es war tatsächlich ein zeitnahes Gedicht.
Herzlichst Edith
Viel zu schnell war der Wechsel, man konnte sich gar nicht daran gewöhnen. Aber so ist das nun mal. Nur gut, dass daran nicht auch noch geschraubt werden kann, lächel...
Liebe Grüße in deinen Tag von mir.
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