Herr Wind, sicher kommst du gerade vom anderen Ende der Welt.
Der Herbst hat dich bestellt.
Er mag dein Treiben, das sich im Rascheln äußert,
wenn goldnes Laub auf die Erde fällt.
Herr Wind, du schiebst geschwind
Krähengekrächz tönt laut übers kahle Feld.
Ansonsten kein anderes Tier.
Der Herbst im Heute und Hier
kennt keine Lerche, keine Nachtigall.
Er sorgt für aufkommende Ruhe überall.
Kahl sind viele Äste und das Beste
daran ist der Durchblick in die Weite hinaus.
Der Blick hält nicht an hinterm Haus.
Er schweift und fühlt sich in die Stille hinein.
Die Luft, so rein, lässt tiefes Durchatmen zu.
Herbst, dies alles und noch viel mehr bist du!
2 Kommentare:
eine so schöne Ode an den Wind...
wie er im Sturmgebraus rund um die Ecken zieht...
Röcke und Kleider- das Haar im Wind
aber auch Regenschirme mitfliegen lässt...
schön...
und heftig...
ich mag das auch...sehr...dick dabei angezogen....
💖lich Angel
Liebe Angelika, ich danke dir sehr, du Liebe. Wir nehmen in an, weil er eben so ist wie er ist, und das ist oft so herrlich, sich durchpusten zu lassen.
Dir einen guten Wochenstart
herzlichst, Edith
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