Montag, 13. Oktober 2025

Pause*

Auf der Natur lastet die Melancholie.
Schwer vermischen sich Farben und Glanz bleibt noch aus.
Irgendwo dazwischen habe ich den Schlüssel zum Garten
der Worte verloren.....

Die Stille schlägt Wurzeln.
Spannung in mir verzehrt mich.
Mir scheint, meine Worte bleiben so endgültig.
Und ganz spontan entscheide ich ganz für mich,
dass ich deshalb ja nichts zu verlieren habe.
Es tut mir gut.
Ich lasse einfach Überlegungen zurück,
die keinen Nachgedanken wert sind.
Tief drinnen spüre ich,
wie sich meine Geduld tatsächlich an allem abnutzt,
was sie streift.
Ich kann nicht, bin grad nicht bereit,
etwas Gedankliches auszudrücken,
das schon am Überlauf des Randes schwimmt.
Es ist doch nur eine Pause,
die sich aufdrängt und sich fester um mein Hirn schlingt,
mein Denken endlich mal wieder ruhen lässt ....



4 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Pausen dieser Art drängen sich immer mal wieder auf.
Mögen sie die nötige Ruhe und Distanz bewirken.
Einen lieben Montagsgruss, Brigitte

Anonym hat gesagt…

"Es ist doch nur eine Pause" ... Ja, so versuche auch ich mich über die kommenden Monate hinwegzutrösten .... liebe Grüße!! Andrea

angelface hat gesagt…

" Nur " eine Pause drängt sich
immer mal wieder
unter Umständen
wenn das Hirnkastel
überstrapaziert ständig am
denken ist...
die sollte man /frau sich
dann auch gönnen und inne halten
im Denken und Tun...
irgendwann..
kommt dann die Lust am Wort wieder....


herzlich Angel...die auch das erkennt...

Melusine hat gesagt…

Liebe Edith,
selbst wenn es uns nach einer Pause verlangt, lange wird sie nicht anhalten. Schreiberlinge wie wir, können gar nicht anders. Es drängt uns immer wieder unser Innerstes und unsere Gedanken in Worte zu fassen. So reflektieren, ja sogar rekapitulieren wir und das ist gut so. Es würde uns etwas fehlen, würden wir es nicht so tun.....
Nimm' Dir ruhig die Zeit für all DIE Dinge, welche Du tun möchtest, die Dir wichtig sind.
Alles Liebe und Gute und viel Erfolg,....wofür auch immer.....
Rosi