Mittwoch, 14. Januar 2026

Elbe-Liebe*

Der Wind trieb die Elbewellen auf Zehenspitzen,
als sollten sie mich necken und bespritzen.
Das Wasser war nachtschwarz und dessen Lied
so unergründlich tief gesungen.
Aus dem Strom ist wieder einmal dieser Zauber entsprungen,
dem ich mich nicht entziehen kann.
Stehend am Ufer mit dem Nebel in der Luft
atme ich mich frei am Elbeduft.
Stumm, ohne ein Wort stehe ich ganz nah bei ihr,
sie zwinkert mir zu, sie weiß, ich bin gern hier.



6 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Das kann ich mir so gut vorstellen, Edith, dass man sich in die Elbe verlieben kann.
Das Bild zeigt sie jedenfalls in herrlicher Wintermanier.
Lieben Gruss,
Brigitte

C Stern hat gesagt…

Liebe Edith,
all die feinen Geschenke des Winters ergeben im Moment ein zauberhaft komponiertes Miteinander.
Menschen erfreuen sich an dieser Magie, ich gehöre da jedenfalls auch dazu.
Bestimmt freut es die Elbe, dass sie so viele Bewunder*innen hat.
Herzliche Grüße, C Stern

Edith hat gesagt…

Danke, liebe Brigitte, ja, sie ist und bleibt zu jeder Jahreszeit eine Augenweide für sich.
Ich bin hier geborgen, ich liebe sie.
Herzliche Grüße,
Edith

Edith hat gesagt…

Liebe C Stern, oh ja, sie freut sich. Habe ich doch in meinem Arbeitsleben mit dafür gesorgt, dass die Fähre weiterhin betrieben wird, obwohl in der Nähe eine Brücke gebaut wurde. So können die Wellen viel erzählen, was sich so auf der Elbe und rundum tut, lächel...
Dir alles Liebe und ruhige Momente gerade jetzt für dich,
von Herzen, Edith

Silver hat gesagt…

Eine vereiste Elbe ist doch immer wieder ein besonderer Anblick. Richtig schön:)

Edith hat gesagt…

Liebe Silver, oh ja, man kann sich im Dahingleiten der Schollen verlieren. Da strahlt die Elbe Ruhe, aber auch sehr viel Kraft aus.
Lieben, herzlichen Dank, mich freut, dass es dir gefällt.
Gute Wochenendgrüße zu dir von mir.