Dienstag, 10. Februar 2026

Eine Frage, die sich für uns erübrigt*

Hältst du ihn auch noch fest
den Augenblick in Dur,
nachsummend die lieblich,
hell klingenden Töne?
Von Moll in allem keine Spur.
In dem Augenblick
sprachen nicht nur die Augen
von Liebe.
Wir haben auf Hoffnung gedrückt,
dass es ewig so bliebe
und der Sehnsucht
den Weg erklärt.
Nein. Daran ist nichts verkehrt.
Festgehalten diesen Moment,
eingepackt für ungute Tage,
an die zu denken
ich gar nicht wage ...


4 Kommentare:

C Stern hat gesagt…

Liebe Edith,
ich mag Töne in Dur und Moll. Es gibt so eine Bandbreite, ich möchte auch viele Balladen, die eher dunkel sind, in der Musik nicht missen. An den dunkleren Tönen reizt mich das Geheimnisvolle. Alles zu seiner Zeit, das ist mein Motto.
Allerdings wünsche auch ich mir ein Leben mit mehr Dur als Moll. Es ist die frohe Hoffnung, die wir alle brauchen, wo immer wir unser Leben leben. Und erst recht brauchen wir diese Hoffnung, wenn uns vor Tagen graut, die wir uns gar nicht ausmalen wollen. An diese wage auch ich nicht zu denken ...
Ich schicke Dir einen herzlichen Gruß in Dur, C Stern

Quer hat gesagt…

Ja, es tut gut, sich an den schönen und harmonischen Momenten zu erfreuen und sie zu horten für "härtere Tage".
Lieben Gruss in den Tag, Brigitte

Edith hat gesagt…

Aber ja, ich gebe dir Recht, ich bin ein Bach-Fan, bin mit seiner Musik schon groß geworden, da gehören die Molltöne dazu. Und zum Leben auch. Doch in so besonderen Momenten ist Dur einfach herrlich.
Auch meine Grüße zu dir spielen in Dur auf,
lächelnd, Edith

Edith hat gesagt…

So ist und war es gedacht, liebe Brigitte. Wir dürfen solche Töne nicht verlieren.
Herzliche Grüße zu dir von mir - mit Sonnenschein...