Der Bruchteil eines Atemzugs geht tief.
Das Herz schlägt schnell in einem kleinen Lächeln.
Unwirkliches klingt in der Luft - du fehlst.
Innen formt sich erneut Schmerz,
immer und immer wieder.
Du bist nicht mehr in dieser Zeit.
Doch ich finde dich in jedem Gedanken.
Ich spinne Fäden, hülle dich darin ein.
Dich und mich.
Solch Moment fühlt sich stets anders an als alles andere,
inniger, nur uns beide betreffend.
Die Außenwelt verblasst,
die du verlassen hast.
Viele Möglichkeiten öffnen sich,
in denen du mir nah bist - fast da.
Augenblicke, die uns unseren Raum schaffen.
Für alle Zeit.
Für immer.
10 Kommentare:
Es ist schön zu sehen, wie die innige Verbindung zwischen euch immer wieder Wege findet, diese Nähe wieder spürbar zu machen.
So gesehen ist die Trauerarbeit lohnend und heilsam, wenn auch erst nach und nach ...
Gute Wünsche und liebe Grüsse,
Brigitte
Es gibt diese Seelenräume der unauflöslichen Innigkeit, liebe Edith!
Ähnlich erlebe ich sie auch. Erinnerungen bringen Schmerzen, aber auch sanfte Heilung, manchmal fast unbemerkt. Dieses zarte Gefühl, wieder ein kleines Lächeln - so kostbar.
Herzliche Grüße zu Dir und jeden Tag einen kleinen Funken der Freude, das wünsche ich Dir so sehr ... C Stern
Diese Trauer ist schrecklich u n d wunderbar. Bleibe dabei, solange sie dir gut tut! Liebe Grüße Helmut Maier
Danke, liebe Brigitte. Ja, es ist richtige Arbeit, diese Trauerbewältigung, denkt man, heut geht es einem wohler, dann fällt man so plötzlich wieder so tief.
Lieben Dank nochmals für deine heilsamen Worte.
Liebe Grüße, Edith
Unauflösliche Innigkeit - das trifft es, liebe C Stern und ich danke dir für deine Gedanken dazu. Nur ein Mensch, der Ähnliches empfand, kann dies verstehen. Ich bin froh, über jedes kleine Lächeln von mir und dann packt mich der Schmerz wie ein schlechtes Gewissen, was man da ja überhaupt nicht zu haben braucht... Ein hoch und runter halt ...
Dir ganz liebe Grüße von mir.
Lieber Helmut, noch empfinde ich nichts Wunderbares daran. Es schmerzt, lässt einen Luft holen und schmerzt wieder...
Danke für deine Wünsche mit lieben Grüßen zurück zu dir.
Liebe Edith,
'Innen formt sich neuer Schmerz, immer und immer wieder', wenn ich was gelernt habe, dann dass Schmerz nicht einer geraden Linie folgt und dann verpufft sondern eben so Wellenartig kommen kann wie du es beschreibst. Und niemand kann sagen, wie lange das geht. Wir hatten mal einen Trauerfall in der Familie und irgendwann sagte meine Mutter (über die Witwe) 'jetzt muss auch mal gut sein'– mit dem trauern, der Wut weil wohl einiges im KH schief lief..Und ich war so entsetzt über diesen Spruch. Mama, was?! Ich finde das so furchtbar so zu denken. Habe versucht ihr irgendwas klarzumachen aber keine Ahnung.
Fand ich schlimm.
Jeder darf so lange trauern wie es eben dauert und auch auf seine Weise.
Und wenn nach 2 Jahren noch Trauer da ist ist es auch in Ordnung.
Liebe Grüße,
fühl dich gedrückt!
Trauer ist der Weg zurück ins Leben,,, wie anders könnten wir einen großen Verlust überleben.
LG Petros
Lieber Petros, ein schmerzvoller Weg, aber es ist ein Weg. Für uns hört das Leben nicht auf, wenn ich es mir so ab und an doch schon gewünscht habe.
Ich danke dir sehr
mit lieben Grüßen,
Edith
Liebe Silver, vielen, vielen Dank. Ich kann dich verstehen, dass du entrüstet warst, zu mir oder über mich möchte ich bitte auch nicht erfahren, dass jemand so darüber denkt. Ich wäre am Boden zerstört.
Stimmt, jeder Mensch ist anders, und man muss es sich wirklich selber zugestehen, dass Trauer nicht verboten ist.
Danke für dein Denken, es bestätigt mich .
Herzlichst, Edith
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