Dienstag, 9. Juni 2026

Fehlen ... Vermissen ...*

Ich sitze im Licht.
Wartend. Nur worauf?
Nein, nicht wartend,
es ist ein Zustand des Schwebens.
Es liegt keine Erwartung, keine Spannung,
kein Erkennen darin.
Es ist eine Zeit, 
in der es keine Zeit mehr für mich gibt.

Solch Zustand dauert nie lange.
Dann liegt mein Bedauern darüber
und wieder der Gewinn von Zeit.

Heut wäre unser 53. Hochzeitstag.
Es bleiben - Schwertlilien  fürs Grab und unser Lied dazu ...

Und dazu einen Text von Pedros:

Erst wenn wir unsere Trauer in Dankbarkeit für das Gewesene verwandeln können, sind wir auf dem Weg, den geliebten Menschen aus der Dunkelheit des Todes zurück in ein allgegenwärtiges Licht zu holen. – Es ist wohl einer der schwierigsten, aber auch heilsamsten Transformationsprozesse des menschlichen Lebens.

(Es ist ein zutiefst paradoxer Prozess: Erst wenn wir die Dunkelheit der Trauer ganz durchschritten und durchfühlt haben, gewinnt das Licht der Dankbarkeit die Kraft, den Schmerz zu wärmen. Der geliebte Mensch zieht sozusagen um – von der äußeren Welt fest hinein in unsere innere Landschaft, wo er unsterblich wird.)

© Petros-blogpoesie



Tut mir leid, ich kann einfach noch keine anderen Gedanken aufbringen, kann
nichts anderes schreiben, es muss einfach raus aus mir - Schmerz und Trauer,
Tränen und noch mehr Tränen .... Mein Mann fehlt mir so sehr, überall vermisse
ich ihn ...

2 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Das kann ich so gut verstehen, Edith.
Dieser Schmerz überdeckt für dich zurzeit wohl so ziemlich alles.
Und das geht nicht von heute auf morgen, leider.
Einen lieben Gruss,
Brigitte

Edith hat gesagt…

Ich weiß dein Verständnis sehr zu schätzen, liebe Brigitte, danke dafür und einfach auch für dein Hiersein...
Es geht tatsächlich nicht einfach so weg ...
Herzlichst, Edith