Nachts übe ich (ohne Bild) mich an dich, an dein Gesicht zu erinnern.
Warum wird es schwächer?
Wieder und wieder versuche ich,
dich hinter meinen Augen festzuhalten.
Doch nichts hält still,
immer ist da eine Bewegung,
ein kurzer Blick,
ein Aufleuchten deiner Augen,
ein Lächeln -
dann nur ein blasser Schimmer.
Gedanklich strecke ich die Arme aus,
will dein Gesicht fassen,
es streicheln,
doch alles entfleucht.
Liegt dies am anbrechenden Tag?
Bleib hier, flüstere ich.
doch nichts geschieht.
Fort schreitet die Zeit ....
2 Kommentare:
„Fort schreitet die Zeit ....“ unaufhaltsam, doch die Erinnerung bleibt, sie bekommt nur andere Farben und Kontraste und manches verklärt sich zu etwas ganz neuem.
LG Petros
LESEZEICHEN
Ein Erinnerungsblatt
Inmitten schwarzer Seiten
Grautöne im Nächtebuch
Mit einem Schatten
Aus Herzschlag und Tönen
Mit einem Lächeln
Knicke ich ein Eselsohr
© Petros
Mir laufen gerade die Tränen... Petros, deine Gedanken greife ich wie einen Strohhalm, ja, so, genau so wird es sein.
Ich danke dir herzlichst,
Edith
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