Freitag, 10. Januar 2025

Wärst du doch länger geblieben*

Und wieder laufe ich
in Grau und Dunkel.
Fühle gar nicht winterlich.
Vermisse die weißen Flöckchen,
die weich gefallen sind
(vor Tagen) noch auf mich.
Ich mag Raureif auf Bäumen,
diese herrliche Glitzerwelt.
Ich mag, wenn solche Herrlichkeiten
meinen Weg säumen
und alles den Tag mir erhellt.
Ganz plötzlich ist da ein Reh
wie erstarrt außerhalb der Zeit
für mich hingestellt.
So friedlich zeigt sich
die Natur in ihrer Welt.
Ich stelle meine Wünsche
hinten an....

4 Kommentare:

Quer hat gesagt…

Das sind Momente, die uns die Balance geben im Leben: einfach schön!
Lieben Gruss, Brigitte

Edith hat gesagt…

Dies kann ich dir bestätigen, liebe Brigitte, und ich danke dir. Momente sinds, die einen ausnehmen von allem Wahnsinn gerade, die uns erden und lächeln lassen.
Liebe Grüße in deinen Tag
herzlichst, Edith

angelface hat gesagt…

diese Momente .... > die brauchen wir in besonders trüben Zeiten alle..
den Blick auf das Reh das vertrauensvoll in die Natur blickt und ihr vertraut dass sie gesund bleibt und ihm weiterhin Kraft und Futter gibt.
gedanken von Angel

Edith hat gesagt…

Ja, liebe Angel, die Tiere sind so unbedarft. Das Reh wusste, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Wir sahen uns an - es war so einmalig schön -.
Mögen uns solche Momente und natürlich auch andere immer wieder mal gegeben sein, einfach zum Luftholen, zum Durchatmen.
Herzlichst, Edith