Mittwoch, 15. Januar 2025

*Wenig kann viel sein*

Der Abend draußen ist im Labyrinth der  Einsamkeit und Stille geliedert.
Allein laufe ich durch die Straßen, die wie ausgestorben sind.
Ja, ich liebe diese Ruhe der frostigen Winterabende, die sich gegensätzlich
zum lebhaften Tag zeigen.
Fast tröstliche Schwermut befällt mich. Das bittere Heute, in allen Gedanken,
lässt erkennen, dass Träume und Wünsche keine Wirklichkeit ersetzen.
Die Dämmerung beginnt nachtwandelnd ihre Farbe zu verdunkeln.
Plötzlich lässt die Nacht ihren Vorhang fallen.
Und doch - so wenig ist in dem Moment so viel ...




2 Kommentare:

Melusine hat gesagt…

Die Natur kann tröstlich sein, wenn nichts anderes mehr tröstlich scheint/ist.
Ja, man (ich) hält sich an Dinge, die größer sind als wir,….verspricht sich vielleicht auch Einiges, betet zum „Großen Geist“ oder zu wem auch immer, in der „Hoffnung“, daß einer geholfen wird,……einer Gerechtigkeit wiederfährt.
So verbleibe ich „im Warten“ auf,….und natürlich auch im Tun,….für mich und meinem Wunsch nach Ruhe und Frieden. Es ist alles noch so wage, noch nicht definiert, noch in der Schwebe, nichts festgemacht. Das „Aushalten“,…hier,… fällt schwer.
Alles Liebe Dir und,….danke fürs Daumen Drücken bis hier her.
Rosi

Edith hat gesagt…

Ach, liebe Rosi, was kann dich noch trösten, woran wirst du noch festhalten - aber hoffen wirst du, ganz sicher, denn es muss sich etwas ändern bei Euch, sonst gehst du kaputt. Aushalten fordert Geduld, ich hoffe, du hast noch ganz viel davon.
Ich grüße dich herzlichst und wünsche dir einen ruhigen Samstag,
Edith