Trotz Sonne, diese Tage vor dem Knall bleiben trügerisch, bedrohlich und dunkel umwölkt.
Es ist, als würde allein schon die Luft einen tragischen Ausgang voraussehen.
Noch begehren wir dagegen auf, zerreißen die schwarzen Wolken und dringen unerbittlich auf Kommendes zu.
Lasst uns Schneeglöckchen sein, die selbst in weltlicher Kälte ihre Glöckchen klingen lassen.
Ja. Mich schmerzt das Leben. Nicht nur innerlich, auch äußerlich und auch weitab.
Unbestimmte Stunden, Tage, reihen sich aneinander, und nur Unbewusstes lässt ein Spüren zu.
Das Zuviel des Guten wird nicht ernst genommen, es verblasst.
Doch es kann und darf niemals zu viel sein.
2 Kommentare:
mittlerweile ist das *Heute* sehr schwer nachzuvollziehen
zu ertragen
zu sehen -
man fühlt es nicht selbst - wundert sich nur jeden Tag neu
wie sehr doch das Böse Raum gewinnt, Beifall klatscht grinst
wer kann das ertragen
leben war mal
anders...
danke fürs Gedicht..
liebe Grüße Angel
Liebe Angelika, vielen Dank, dass du dich meines Textes angenommen hast, ich freue mich sehr darüber.
Und du teilst meine Meinung - ja, so ist es, wir kommen aus dem Wundern nicht mehr raus.
Dir eine gute, vor allem gesunde Zeit
herzlichst, Edith
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