Freitag, 16. Januar 2026

Gedanken für arme Menschen ...*

Oft sehen wir Menschen, die versuchen,
in dieser Welt ihren Weg zu behaupten, so, wie andere es tun.
Einige haben das jetzige Geschehen längst für sich geschlossen.
Niemand streicht über die Ränder ihres hilflosen Schweigens.
Manchmal sind ihre Antworten nur noch ein Wort.
Und oft spüre ich, wie mein Herz sich schmerzlich im Mitgefühl dreht.
Doch Weniges will der Rest der Welt davon sehen,
wie sie stehen am Rande der bröckligen Kante, ohne festen Halt.
Da hilft auch kein Springen ...

Nein, es gibt keine Zeit mehr, in der man hin hört, hin sieht.
Es gäbe klarzustellen und sichtbarzumachen,
was jede und jeder davon wirklich hält.
Wollen wir warten bis alles erstarrt,
bis jeder Gedanke ins Bodenlose fällt?
Wird dies dann zu Ende gebracht oder das Ende sein?
Vielleicht werden irgendwann alle Rätsel gelöst,
alles Gift verspritzt, alles Verschleierte klar sein.
Ob dann die eigene Vergebung noch möglich ist?

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