Nun, die ersten Tage des Januar waren ganz anders als gedacht. Irgendwie begann das Jahr quer.
Es war ein toter Fuchs, er lag auf der Straße.
Ich spürte, das neue Jahr und wir waren noch nicht so in der Spur. Beide wussten wir nicht,
was und wie es werden wird. Ja, wir stolperten quasi durch die Stunden und doch wurde uns Aufmerksamkeit zuteil, ob wir es nun merkten oder nicht.
Ich jedenfalls war traurig über diesen toten Fuchs. Ich sah keine äußeren Verletzungen, schob ihn
zum Straßenrand. Er rutschte in eine leichte Senke. Fragen taten sich auf - hat er eine Familie, wartet diese schon auf ihn? Dann rief ich unseren Förster an.
Es war die erste Traurigkeit im neuen Jahr - und, war der Fuchs etwa Sinnbild dafür, dass wir alle nicht sicher sind - weder da noch dort noch hier?
Nun, der Fuchs hat das Leben hinter sich.
Wir wissen weiterhin nicht, was kommt.
Wir spüren Kälte - und ich denke dabei nicht an Frost. Kriege, Zank, Uneinigkeit machen sich breit in der Welt. Und den Nachrichten folgen wir mit Zwiespalt, schalten oft auf Durchzug. Ja, all so etwas halten die ersten Kalendertage fest im Griff. Selbst Jahreszeiten laufen im ungewohnten Trott.
In voran schreitendender Zeit wird es sich entscheiden, ob es laut oder leise zugeht.
Das Neue hat jedenfalls schon begonnen uns mitzunehmen in seine Höhen und Tiefen.
Und vielleicht werden wir weinen oder dürfen wir lachen? ...
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